10.02.2014

Sturm und Stille von Brigitta Dewald-Koch

"Ein neuer Roman von Brigitta Dewald-Koch: Die bewegende Geschichte von Martin und Nina, zweier Mitzwanziger. In sich befangen und in ihre Lebensgeschichte verstrickt, verfällt ihre Ehe in Sprachlosigkeit. Der Unfalltod ihres Kindes am Tag der Trennung führt beide auf unterschiedlichen Wegen zur tieferen ERkenntnis ihrer selbst und des eigenen Versagens, aber auch zum Bewusstsein ihrer bleibenden Verbundeheit und so zur Hoffnung auf einen Neuanfang.

Der Roman bietet nicht nur spannende Unterhaltung - das tut er auch. In einprägsamen Bildern und Reflexionen führt er die Sehnsucht nach geglückter Zweisamkeit vor Augen und zeigt, dass trotz des schmerzlichen Erlebens ein Neuanfang immer möglich ist, wenn Partner aufeinander zugehen und - mit den Worten Ninas - 'einander in Ruhe zuhören.'"

aus: forum Aktuell. Info-Zeitung der Hochschulgesellschaft forum sociale Mainz e.V.

Presse

14.08.2013

Nach Sturm und Stille geht es nach Venedig ... Trierer Volksfreund - von Katja Bernardy

„Was passiert, wenn Amors Pfeil einen überzeugten Junggesellen trifft? In Brigitta Dewald-Kochs neuestem Roman "Sturm der Stille" erhalten die Leser die Antwort: Eine leidenschaftliche, aber schwierige Beziehung eines Paares, das unterschiedlicher nicht sein könnte, beginnt. Doch das wäre zu seicht. Auf 296 Seiten spitzt sich die Dramatik zu: Liebe und Familienleben von Nina und Martin enden in einer Katastrophe - das gemeinsame Kind stirbt mit drei Jahren und beide stürzen in eine tiefe Krise. Und es geht weiter: "Ich beschreibe die sehr weibliche und sehr männliche Art im Umgang mit dieser Situation", sagt die Autorin. Genau vor zehn Jahren ist der erste Roman der gebürtigen Geisfelderin, die heute Referatsleiterin im Mainzer Familienministerium ist, erschienen. Ihr Erstlingswerk "Nur einen Sommer lang" ist ein Liebesroman: Eine junge Frau flüchtet während der Hochzeitsvorbereitungen auf eine Insel und macht dort eine schicksalhafte Begegnung. "Vorher kannte ich niemanden, der die Hochzeit geschmissen hatte", sagt die Mittfünfzigerin. Heute kenne sie viele. Ihre Bücher, die tausendfach verkauft wurden, bewegen viele Menschen. Dazu die Autorin, die verheiratet ist und eine erwachsene Tochter hat: "Viele Leser öffnen sich und erzählen etwa nach Lesungen von ihrem Schicksal." Mit ihren Büchern baue sie Brücken zu den Menschen.
Ihre pädagogische und psychologische Ausbildung und ihre Erfahrung als Leiterin einer Ehe-, Lebens- und Familienberatungsstelle spielen sicher mit, dass ihre Bücher nicht an der Oberfläche dümpeln, sondern emotional wuchtig sind und es Auswege gibt. Doch Figuren und Situationen findet sie auf der Straße: Sie beobachtet Menschen oder schnappt Handytelefonate auf. Autobiografisch seien ihre Geschichten nicht, sagt sie. "Von mir ist die Sicht auf Trauer, Eifersucht oder Sehnsucht, die Autorensicht eben." 60 Seiten ihres nächsten Buchs stehen. In ihrer Freizeit tippt sie Satz um Satz in die Tastatur ein. Dabei ist sie in ihrem Arbeitszimmer von vielen Büchern umgeben, Porträts von den Großeltern und das Bild einer Mainzer Künstlerin hängen an der Wand. Schreiben sei nicht nur Wohltat, es sei auch Qual, sagt sie. Im Jahr 2008 hat sie für "Äpfel statt Birnen" den Literaturpreis der Stadt Oppenheim/Rhein erhalten. Und was passiert in Roman Nummer vier? Sie verrät: "Er wird in Venedig spielen und es wird um die Geschichte einer älteren Frau gehen, die in den Unterlagen ihres verstorbenen Mannes das Foto einer jungen Frau findet." Mit dem Notizblock im Gepäck reist sie gerne und oft - häufig auch nach Venedig. Dabei verlässt sie ausgetretene Pfade. Die Leser lässt Dewald-Koch in ihrem nächsten Buch wieder tief mitfühlen und sie nimmt sie mit in Gässchen und Ecken von Venedig - abseits der Touristenzentren.“

26.07.2013

Kultur-online: Rezension "Sturm und Stille"

Der Klappentext: Am französischen Felsenriff von Cap Fréhel treffen die unkonventionelle Nina und der überzeugte Junggeselle Martin aufeinander. Eine leidenschaftliche, aber schwierige Beziehung beginnt. Obwohl die beiden sich stark zueinander hingezogen fühlen, entwickeln sie sich in ganz verschieden: Nina geht im häuslichen Bereich und der Idee von Familie völlig auf, Martin fühlt sich immer stärker eingeengt.

Als die gemeinsame Tochter stirbt, reagieren Martin und Nina heftig: Sie fällt in apathische Trauer und wird in eine Klinik eingewiesen. Er hingegen betäubt sich mit Affären – ein schwerer Fehler, wie sich bald herausstellt.

Meine Gedanken zum Buch: Man muss, kann und möchte nicht alles selbst erlebt haben, kann statt dessen über anderer Leben lesen, dachte ich. So las ich denn «Sturm und Stille», denn man sagt, Brigitta Dewald-Koch schreibt sehr dicht am Leben. Von dem was «man sagt», bilde ich mir stets lieber meine eigene Meinung, hier ist sie:

Wäre ich Frau Dewald-Koch, und würde man mir im Anschluß an eine Lesung aus «Sturm und Stille» Fragen stellen, so wäre die schrecklichste aller Fragen: «Wieviel Autobiografisches steckt in Ihrem Roman?» Sturm und Stille zeugt von der außerordentlichen Professionalität, von enormer Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und dem literarischen Know-how der Schriftstellerin. Sie schreibt in der Tat so überzeugend, so glaubwürdig, als habe sie dies alles selbst erlebt.

Und als habe ich es selbst erlebt, so fühle ich noch immer, wenn ich an die Geschichte von Nina und Martin denke. Brigitta Dewald-Koch hat mich hineingezogen in das Leben der beiden, hat mich gefesselt und fasziniert mit Worten. Ist das nicht die größte Kunst eines Schriftstellers? Ist es nicht genau das, was Lesen so wundervoll macht? Und dabei ist es keineswegs so, dass ich das Leben der beiden Hauptdarsteller leben möchte, nein, ist es doch schwierig, traurig, beinahe aussichtslos, doch zutiefst menschlich. Mensch sein bedeutet nun einmal nicht stets glücklich zu sein.

Häufig, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, haften an und in ihm zig farbige Notizen. In «Sturm und Stille» jedoch haftet nichts – es ist diese Geschichte die haftet, in meinen Gedanken. Ich hatte keine Zeit für Notizen, wollte weiter lesen, ertappte mich gar dabei, wie ich mit Nina haderte, mit Martin schimpfte, Ninas Vater anständig die Meinung sagte und ihre Mutter fragte: Warum? Und da dies nicht immer stumm vonstatten ging, war ich froh, dass ich während des Lesens alleine war. Es war übrigens mein erstes «interaktives Lesen», und ich lese viel, sehr viel.

Noch immer denke ich oft an Nina und Martin. Wenn Sie «Sturm und Stille» gelesen haben, dann wissen Sie, wie perfekt dieser Titel passt! In der Bibel steht geschrieben: «Er verwandelte den Sturm in Stille, es legten sich die Wellen. Da freuten sie sich, dass es still geworden war, und er führte sie in den ersehnten Hafen.» Ist Stille stets ein Grund zur Freude? ... in den ersehnten Hafen? Sicher?

von Rosemarie Schmitt

http://kultur-online.net/node/24676
http://rosemarieschmitt.de/?p=493

03.07.2013

VGZ Kaisersesch

26.06.2013

Rheinzeitung - Ausgabe Cochem

Das reale Leben als Vorlage für den Roman
03.07.2013 – Allgemeine Zeitung MAINZ


(R.H.). „Ich beobachte Menschen und versuche, mir ihren Hintergrund auszudenken“ – so erklärt Brigitta Dewald-Koch ihren Impuls zum Schreiben. Die Mainzer Autorin hat jetzt ihren dritten Roman „Sturm und Stille“ vorgelegt und präsentierte ihn in der Buchhandlung Bukafski. Was denn bei diesem Roman den Antrieb gegeben habe, wollte der Verleger und Moderator der Lesung, André Thiele, wissen. Gab es reale Vorbilder?
„Es war meine Idee, zwei Menschen zusammenzuführen, die nichts gemeinsam haben“, sagt Dewald-Koch: „Wenn ich ein Romanprojekt beginne, weiß ich den Anfang und wie es enden soll. Der Rest entwickelt sich beim Schreiben.“


An der Küste der Bretagne
Der Anfang von „Sturm und Stille“ spielt an der Küste der Bretagne: Martin trifft bei einem Spaziergang die chaotische Nina. Sie bleiben zusammen, kehren aus dem Urlaub zurück, das Mädchen quartiert sich bei dem überzeugten Junggesellen ein, und beide tun so, als wären sie mit dieser Situation zufrieden – aber sie gehen nicht ehrlich miteinander um.
Die beklemmende Stille, die sich zwischen ihnen ausbreitet, führt zur Trennung. Als ihr gemeinsames Kind im Alter von drei Jahren bei einem Unfall stirbt, stürzen beide in eine schwere Krise – doch die Katastrophe wird für beide zur Katharsis und sie finden einen neuen, gemeinsamen Weg.


Brigitta Dewald-Koch, Referatsleiterin im Familienministerium, hat eine psychologische Ausbildung und Erfahrung als Leiterin einer Ehe- und Familienberatungsstelle. Doch sie nutzt ihr Fachwissen nur als Fundament – die Themen sucht und findet sie im realen Leben: Etwa auf Bahnreisen, in den Handy-Telefonaten der Mitreisenden, erzählt sie augenzwinkernd, zum Vergnügen ihrer Zuhörer. Aber sie habe beim Schreiben nicht die Zustimmung ihrer Leser im Blick – da müsse jeder selbst herausfinden, wie er mit den Geschichten umgeht, die sie in ihren Romanen erzählt.

 

SP | 27.06.2013 Menschliche und alltägliche Themen

Die Bücher von Brigitta Dewald-Koch haben eine klare Botschaft: Sie sollen zeigen, dass es auch in scheinbar ausweglosen Situationen möglich ist, einen Weg zu finden, wenn man sich darauf einlässt …
Wichtig sind der Autorin Figuren mit Tiefgang
Die Romane von Brigitta Dewald-Koch handeln von menschlichen und alltäglichen Themen: Von Beziehungen und Trennungen, von dem Umgang mit Verlust, von der Angst vor dem Alleine sein. Wichtig sind der Autorin, die verheiratet ist und eine erwachsene Tochter hat, Figuren mit Tiefgang. Schwarz-Weiß-Malerei mag sie nicht. Ihre Bücher sprechen daher auch keine spezielle Zielgruppe an, sondern richten sich an Männer und Frauen gleichermaßen. Ihr erstes Buch „Nur einen Sommer lang“ erschien im Jahr 2000. Lange überlegte die Autorin, ob sie es veröffentlichen soll. „Wenn man ein Buch auf den Markt bringt, macht man sich angreifbar. Das Buch ist sehr gut angekommen, aber so was weiß man im Vorfeld ja nicht. Ich wollte mit der Veröffentlichung warten, bis ich mir selber sicher war, dass ich bereit bin für das, was auf mich zukommen könnte und der Wirkung standhalten kann“, erzählt Brigitta Dewald-Koch.

Buch schuf Brücke zu den Lesern
In ihrem ersten Roman geht es um eine junge Frau, die im Kindesalter ihren Vater verloren hat und sich mitten in den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit auf eine Nordseeinsel flüchtet, um wieder klar zu sehen.  „Es war sehr beeindruckend, wie viele positive Rückmeldungen ich auf das Buch bekommen habe und wie das Buch Brücken geschaffen hat zu den Lesern“, sagt Brigitta Dewald-Koch, die auch erzählt, dass viele Leser ihr als Reaktion auf das Buch von ihrer eigenen, ganz ähnlich Geschichte berichteten. Der zweite Roman, „Am falschen Ort“, erschien im Jahr 2010. In dem Werk geht es um eine Frau, die ihre Familie verlässt und um das System Familie. „Ich habe nach meinem ersten Roman sehr lange überlegt, was ich als nächstes machen möchte.“ In diesem Jahr erschien das aktuelle Werk „Sturm und Stille“.  „Es geht um ein junges Paar, das sich zufällig in der Bretagne trifft. Beide gehen nicht ehrlich miteinander. Es endet in einer Katastrophe, mit der jeder anders umgeht. Das Buch ist sehr frauen- und sehr männerspezifisch“, erzählt Brigitta Dewald-Koch. „Der Roman zeigt, wie zwei Menschen in einer schweren Lebenskrise … einen Weg finden.“

Psychologischer Hintergrund
Ihre Bücher haben alle einen psychologischen Hintergrund, denn die Autorin interessiert sich für die Dinge hinter den Dingen und möchte diese erklärbar machen. „Mein Studium und der geschärfte Blick aus der Beratungszeit kommen mir da sicherlich zu Gute. Die Ideen zu meinen Büchern bekomme ich aus meiner Umgebung.  Ich bin beruflich viel mit dem Zug unterwegs. Zugfahren ist sehr inspirierend, wenn man auf der Suche nach Geschichten ist“, sagt die Autorin. „Der Zug ist ein Abbild der Gesellschaft. Gerade im Zeitalter des Handys bekommt man da viel mit. Auf engstem Raum spielen sich hier kleine und große Dramen ab. Die Menschen legen ihr Leben offen. Man bekommt eine Fülle an Materialien und Stoffen geboten“, erzählt Brigitta Dewald-Koch weiter und meint damit die Telefonate des Sitznachbarn, denen man als Zugpassagier oftmals unfreiwillig lauschen muss.

Derzeit arbeitet Brigitta Dewald-Koch an ihrem vierten Roman. „Er wird in Venedig spielen und es wird um die Geschichte einer älteren Frau gehen, die sich mit einem jungen Fotografen zusammen tut“, verrät die Autorin und gibt damit auch gleichzeitig eines ihrer Hobbys preis: Reisen. Brigitta Dewald-Koch war selbst sehr oft in Venedig.  Auch fotografieren und klassische Musik zählen zu den Leidenschaften der Autorin…“

Quelle Svenja Pees/WochenSpiegel Trier
 

Wormser Zeitug vom 05.11.2012 - "Geplatzte Träume, gefährlicher Trott"

Von Christian Mayer

"RHEINHESSEN LIEST Auftaktveranstaltung
  mit Autorin Brigitta Dewald-Koch in Osthofen
Literatur und Wein zu verbinden - das hat sich die Veranstaltungsreihe „Rheinhessen liest“ auf die Fahnen geschrieben. Am Freitagabend fand die Auftaktveranstaltung im Osthofener Weingut Karl May statt. Die Schriftstellerin Brigitta Dewald-Koch las aus ihren Romanen „Am falschen Ort“ und „Sturm und Stille“.
Wolfhard Klein, Organisator von „Rheinhessen liest“, freute sich, dass die erste Veranstaltung im sanierten Anbau des Weinguts Karl May stattfinden kann: „Die Örtlichkeit ist eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne“. Die Autorin lobte er als produktive und fleißige Persönlichkeit. „Wir haben uns überlegt, welche Autorin hierher passt - und es war klar, dass es jemand sein musste, der sein Handwerk versteht. Brigitta Dewald-Koch erfüllt diese Voraussetzung.“
Ausdrucksstark gab die Schriftstellerin einen Einblick in ihren letztes Jahr erschienenen Roman „Am falschen Ort“. Ein kleines Mädchen, Paula, führt scheinbar ein normales Leben. Sie will einen Hund, Nachbarskind Jakob spielt Gitarre. Die beiden toben miteinander und träumen vom eigenen Haus.

Fesselnder Vortrag
Paulas Vater besitzt ein Restaurant; die Mutter weilt zur Kur in München, schickt ab und zu Postkarten. Paulas Schwester - die pubertierende Göre Lilly - hält nichts von Paulas Träumen, dass die Mutter zu ihrem Geburtstag wieder zu Hause ist. Lilly holt Paula knallhart in die Realität zurück: Mutter ist mit einem anderen Kerl durchgebrannt. Von da an sollte sich Paulas Leben schlagartig verändern. Mit treffenden Betonungen ließ Dewald-Koch das Publikum mitfiebern. Mit mehreren Kapitelsprüngen schaffte sie es, die Zuschauer durch die Handlung zu führen; bis hin zu dem Moment, als Paula als erwachsene Journalistin ihrer Mutter zum ersten Mal wieder gegenübertritt.
Nach der Pause hatte Dewald-Koch sogar eine Premiere für die Zuschauer: Sie las zum ersten Mal aus ihrem neuen Roman „Sturm und Stille“, der voraussichtlich am 1. März 2013 erscheinen wird. In diesem Werk geht es um das Zusammenleben von Mann und Frau.

Präzise Charakterstudie
Dass die Autorin Psychologie studiert hat, merkt man an der präzise ausgearbeiteten Handlung und den fein gestrickten Relationen zwischen den Protagonisten. Auffallend auch die stets sinnlosen, aber in einer Beziehung alltäglichen Debatten à la „Du hörst mir nie zu“. Es geht um die Beziehung zwischen Nina und Martin, in die sich langsam die so gefährliche Gewohnheit einschleicht. Jeder weiß vom anderen, wie er tickt. Aus der Partnerschaft wird nur noch eine oberflächliche Wohngemeinschaft; der eine versucht, den anderen eifersüchtig zu machen und umgekehrt - nicht einmal mehr das klappt. Bis Nina Martin eines Tages die Wohngemeinschaft aufkündigt - und dieser plötzlich begreift, wie sehr er sie vermisst. Scheinbar zu spät? Man wünscht es ihnen nicht, denn Brigitta Dewald-Koch hat es mit ihrer authentischen Lesung geschafft, dass man mit den Protagonisten förmlich mitfühlte. Das war auch an den Reaktionen der Zuschauer während des variantenreichen Handlungsstranges zu erkennen, die entweder angespannt die Luft anhielten oder erleichtert aufatmeten. Doch das Ende ließ die Autorin bewusst offen. Schließlich soll Rheinhessen ja auch noch ein bisschen selbst lesen."

 

»forum AKTUELL« Nr. 16 Dezember 2011 zu »Am falschen Ort«

»Tragkraft der Liebe«
  
 »Der Roman zeigt in spannungsvoller Dramatik wie Menschen, auf der Suche nach sich selbst, nach Erfolg und Anerkennung, sich um die Erfüllung ihrer Sehnsucht nach Zuwendung und Liebe bringen. Er zeigt die Wirkungen der Sprachlosigkeit, Angst und Einsamkeit, aber auch die Nähe und Begegnung schaffende Wirkung des Gesprächs und die Tragkraft der Liebe. Die eindringlichen Schilderungen und tiefgründigen Reflexionen verlangen ein bedachtsames Lesen, das die Komposition und die 'Signale' der Darstellung beachtet. Der Roman entlässt einen nachdenklichen Leser.«

 

Allgemeine Zeitung 11.04.2011 Pause vom Stadtleben

Auszug aus: Rheinzeitung vom 6. Februar 2010

"Unsere Autorin des Monats schreibt Romane, die sich in keine Schublade stecken lassen..."

Auszug aus: Forum Aktuell  - Infozeitung der Hochschulgesellschaft forum sociale Mainz e.V. vom Dezember 2004 zu Nur einen Sommer lang

"... ein Roman von großer atmosphärischer Dichte und innerer Bewegtheit, der durch seine kompositorische Geschlossenheit gefangen nimmt und gerade durch seine exakt-nüchterne, unsentimentale Sprache anrührt..."

 

Auszug aus: Allgemeine Zeitung Mainz vom 5. Juli 2003 zur Buchpräsentation von Nur einen Sommer lang:

"... ein Psychogramm der APO-Generation ..."
Das Zitat stammt aus der Rede des ehemaligen Kulturdezernenten der Stadt Mainz Dr. Anton Maria Keim.

Auszug aus: Frankfurter Rundschau vom 5. Juli 2003 zu Nur einen Sommer lang

"Der Erzähleinfall stimuliert die Leserfantasie..."