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Neuer Roman: 

Die Reise nach Venedig

 

Inhalt: Die 50-jährige Ruth trauert um Edgar. Mehr als dreißig Jahre war sie mit ihm verheiratet. Doch dann findet sie beim Ausräumen seines Schreibtischs das Foto einer jungen Frau. In den nächsten Tagen kreisen Ruths Gedanken um diese Frau. Das Foto kratzt an ihrem Selbstbewusstsein. Es gab gute und weniger gute Zeiten, führt sich Ruth vor Augen, aber nichts von dem, was sie in Gedanken zusammenträgt, lässt auf eine heimliche Liebschaft Edgars schließen. Und doch gibt es dieses Foto, und es lässt ihr keine Ruhe. Da das Foto in Venedig aufgenommen wurde, fährt Ruth dorthin. Sie will diese Frau treffen. In den Gassen Venedigs steigen wieder die Bilder jenes verliebten Paares in ihr auf, dass sie und Edgar gewesen sind. Aber sie sieht auch etwas anderes. Sie sieht, dass Edgar an manchen Tagen allein sein wollte, dann wieder, als hätte er ein schlechtes Gewissen, ihr gegenüber besonders aufmerksam war. Und je genauer sie Venedig in all seinen Facetten vergehender Eleganz und verlebter Opulenz wahrnimmt, umso klarer tut sich für sie auf, es gab in ihrem Leben mit Edgar Bereiche, zu denen sie keinen Zugang hatte. Als Ruth schließlich jene Frau trifft, deren Foto Edgar heimlich verwahrte, muss sie erfahren, Edgar hat zwei Leben gelebt, die er streng auseinanderhielt. Am Ende weiß Ruth, es gab jenen Edgar, der mit ihr lebte, und es gab jenen, der ihr für immer fremd bleiben wird. Doch ausgerechnet diesem fremden Edgar verdankt sie, dass sie sich aus der Gewohnheit aufgemacht hat und nun neue Seiten an sich entdeckt, Seiten, die sie nie bei sich vermutet hätte.

 

Erscheinungszeitraum: voraussichtlich Oktober 2024

 

Roman in Planung: Rosas Haus

Drei Frauen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, in dem, was sie unter Glück und Erfolg verstehen, aber sie ähneln sich in ihrer Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, ihrem Scheitern an den eigenen Erwartungen und der Gewissheit, zu erreichen, was sie sich vorgenommen haben.

Ich mag Geschichten. Deshalb schreibe ich Geschichten.

Was wäre wenn... Wer hat sich das nicht selbst schon einmal gefragt. Geht man dieser Idee nach, kommt man zu den spannendsten Geschichten.

 

Schreiben heißt für mich, die Zeit anzuhalten, sie genauer, intensiver zu betrachten.

 

Schreiben ist für mich eine Reise. Man verlässt das bekannte, vertraute Umfeld, nähert sich dem (noch) Unbekannten, um es zu erforschen, sich vertraut zu machen und zu erkennen, wie reich dieses, bis gestern  noch Fremde einen machen kann.

 

Schreiben heißt für mich, mich überraschen zu lassen, so wie einen ja auch jeder neue Tag einen positiv wie auch negativ überraschen kann. Ich lasse mich überraschen von meinen Gedanken, den Erinnerungen, den Menschen, die ich treffe und frage mich: Was wäre wenn…

 

Schreiben heißt für mich, Freude daran zu haben, mit Sprache und Erfahrung zu experimentieren und dabei einzutauchen in Geschichten, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht anregen und zu eigenen Erinnerungen, Überlegungen oder Geschichten inspirieren.

 

Ihre Brigitta Dewald-Koch